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Neuseeland, das schönste Ende der Welt

GESCHICHTE NEUSEELANDS

Im Jahre 1642 entdeckte A. Tasman Neuseeland. 1840 erwarben die Engländer von Maoris das Besitzrecht. 1852 garantierten die Engländer den Siedlern Selbstregierung. 1907 erhielt Neuseeland den Dominionstatus (Dominion bedeutet Selbstregierung mit einer geringen Verbundenheit mit der Englischen Krone). 1947 erhielt das Land seine Autonomie im Commonweahlth. Seit 1990 regiert die Konservative National Partei unter J. Bolger.

ABERGLAUBE:

Die Neuseeländer sind nicht besonders abergläubisch. Trotzdem hoffte man beim Glücksspiel auf die Gewogenheit einer Glücksfee. Viele Dinge, an die mancher weiße Neuseeländer glaubt, stammen aus Europa: Die Nummer 13 sollte man besser meiden, einen Spiegel zerschmettern, unter einer Leiter durchlaufen bringt Unglück. Sieht man eine Sternschnuppe, geht ein Wunsch in Erfüllung, allerdings nur, wenn man niemandem davon erzählt. Wer beim Zerteilen eines Hähnchens das größte Stück des Gabelbeins bekommt, hat ebenfalls einen Wunsch frei. Ebenfalls sehr populär sind auch Horoskope in den Tageszeitungen.

ARCHITEKTUR:

Keine neuseeländische Architektur kann sich mit den architektonischen Superlativen vieler europäischer Metropolen messen, aber es gibt manch originelles Bauwerk zu entdecken. Größtenteils haben Baumeister ausländische Stile kopiert: Von den überladenen Dekorationen des viktorianischen Stils bis zu den raffinierten, vergleichsweise schlichten Formen der Postmoderne. Meistens wurde Holz zum bauen verwendet. Steine waren einfach zu teuer. Deshalb haben noch heute Städte einen Western-Stil.

KULTUR:

Die Maoris sind die Ureinwohner Neuseelands, die um 1400 aus Polynesien mit ihren Booten gelandet sind und sich dort angesiedelt haben. Polynesien gehört zur Inselwelt im Pazifischen Ozean. Die Maoris leben in Dörfern in großen Familien zusammen. Neben den Eltern zählen für die Kinder auch andere Dorfbewohner wie Onkeln, Tanten, Cousins und Cousinen. Zu großen Festen bemüht man sich, mit der ganzen Familie (den Verwandten) zu feiern, wobei auch ausgewanderte Maoris sich bemühen zu kommen.

WIRTSCHAFT:

Neuseeland besitzt keine eigenständige Grundstoffindustrie. Es gibt keine nennenswerte Eisen Kohle - und Goldvorkommen. Der Abbau lohnt sich nicht oder wird dem Aufwand nicht gerecht. Die gesamte Wirtschaft war auf England ausgerichtet. Als es zum Stillstand von Konsum und Nachfrage im Einzelhandel kam, sank die Kapazitätsauslastung der Lagerhäuser, und die Regierung versuchte die Wirtschaft anzukurbeln. Die Landwirtschaft konzentrierte sich auf Viehzucht. Der Durchschnittsfarmer besitzt ca. 100 Kühe und 1000 Schafe.

Wichtige Informationen zu Neuseeland:

Hauptstadt Wellington auf der Nordinsel
Staatsgebiet 270.534 km²
Bevölkerung 3.45 Mio.
Sprache Englisch
Religion 50 % Protestanten
15 % Katholiken
Maori-Religion
Landwirtschaft Rinder, Schafe, Kiwis, Gemüse
Industrie Stahlerzeugung, Maschinenbau,
Textilien
Export Wolle, Gefrierfleisch, Felle, Holz,
Molkereiprodukte


Sebastian, 13
Thomas, 13

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