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Langsam näherten wir uns dem fremden Planeten

Bild Wir starteten vor einer Stunde. Es dauerte nicht lange, da sah ich schon den ersten Planeten, den Mond. Wir schliefen ein. Nach ein paar Minuten Schlaf gab es einen Ruck. Er weckte uns. Wir schauten aus dem Bull-auge, da war, der Mond.

Wir stiegen aus. Es war mächtig, das All, die Sterne und die anderen Planeten. Es war unbeschreiblich, es war, es war... . Ich weiß nicht, es war irgendwie komisch.

Dann stiegen wir in unser Raumschiff. Wir starteten den Start - Countdown: "10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0 ", kam aus den Lautsprecher. Es rumpelte, doch nichts geschah, wir versuchten es noch einmal: "10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0", wieder nichts. Vergeblich, unser Raumschiff startete nicht.

Das war ein großes Problem. Die anderen dachten alle: "Kommander Patrick ist gut im Umgang mit Technik." Sie riefen mich aus meiner Kabine. Als sie mir von dem Problem berichtet hatten, dachte ich nach: "Hmmmmmmm hach". Mir fiel nichts ein, doch dann schien ich eine Idee zu haben. Ich ging in den Maschinenraum und schaute zuerst bei den Sicherungen nach. Nichts! Dann schaute ich auf die Tankanzeige. Sie stand auf Null. "Mist", dachte ich. Doch dann fiel mir ein, dass wir Wasser an Bord hatten. Ich mischte das Wasser mit Mondgestein, schüttete es in den Tank und schaltete den Motor von der Kommandobrücke aus wieder ein. Ich atmete schwer, als wir abhoben. Wir machten vor Freude einen Salto, weil wir so froh waren. Das erste Problem war gelöst, würden noch mehr auftreten? Ich schrieb in mein Tagebuch: "Wir hatten eine ordentliche Motorpanne. Ich habe sie gelöst". Ich klappte das Tagebuch zu.

Wir steuerten den Mars an. Es dauerte genau 3 Stunden, 18 Minuten und 30 Sekunden. Als wir auf dem Mars waren, schickte ich den Untersuchungsroboter los. Er zeigte uns Höhlen, Krater, Felsen und vieles mehr an. Als er wieder da war, starteten wir Richtung Erde. Dort angekommen, wurden wir als Helden gefeiert. Wir waren froh, dass nicht weitere Probleme aufgetreten waren.

Bild 1 Jahr später starteten wir erneut. Wir flogen wieder zum Mars, um weitere Bilder zu machen. Dort angekommen, sahen wir Leute mit drei Augen und drei Finger. Wir sahen Aliens. Sie kamen auf uns zu im Zeitlupentempo. Wir rannten so schnell wie möglich in die Raumkapsel, weg vom Mars, auf zum nächsten Planeten.

Wir steuerten den Pluto an. Auf dem Weg dorthin gerieten wir in das Anziehungskraftfeld des Saturn. Wir waren mit unserem Raumschiff in dem riesigen Ring gefangen. Wir schalteten das Licht, die Klimaanlage, den Kühlschrank und sogar die Jogginglandschaft ab, um volle Energie auf die Motoren zu geben. "Uch", zum Glück wurden dadurch nicht die Motoren überlastet.

Diesmal steuerten wir entgültig die Erde an, aber wer weiß, ob wir nicht doch noch einmal starten werden.

Ende

Patrick, Klasse 3, Die Sp(r)itze, Datteln

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