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Was ist positiv an einem Klapse-Aufenthalt

Mirko, 16 Jahre

Bild Ich bin jetzt seit einem Monat in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Düsseldorf Grafenberg. Ich finde es gut, dass einem hier geholfen wird. Man kann hier gut über seine Probleme sprechen, weil es hier Jugendliche gibt, die einen verstehen.
Manchmal nervt mich allerdings alles und ich bin schlecht gelaunt, weil ich nach Hause will. Doch ich beruhige mich auch relativ schnell wieder.
Nur das Fixieren macht mich richtig wütend, weil ich es einfach nicht fassen kann, dass man Menschen an ein Bett fesseln kann!
Hier lernt man sich mit seinen Problemen auseinander zu setzen und somit besser zu leben und sich besser zu fühlen. Manchmal ist es nicht leicht. Doch dann trifft man auf die Leute, die etwas ähnliches erlebt haben und man fühlt sich nicht mehr so alleine mit seinen Problemen. Außerdem helfen mir meine Eltern, z.B., wenn ich Probleme bei den Hausaufgaben habe oder Streit mit meinen Freunden habe. Dann kümmern sie sich um mich und ich fühle mich wieder gut, weil ich weiß, dass es Menschen gibt, auf die ich mich verlassen kann und die zu Hause auf mich warten. Das gibt mir die Kraft mein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Ich kenne viele, denen ein Aufenthalt hier auch ganz gut tun würde.

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