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Praktikum

Mein Praktikum in der Gärtnerei der Landesklinik D-Grafenberg

Marina, 15, konnte wertvolle Erfahrungen machen

Vom 2.12.02 bis zum 6.12.02 habe ich in der Gärtnerei der Landeskliniken D-Grafenberg ein Praktikum absolviert.
Zuerst konnte ich es mir gar nicht vorstellen, die Schulbank mit der Gärtnerei zu tauschen und an einen richtigen Arbeitsplatz zu gehen.
Ich dachte auch, dass ich niemals in der Lage dazu sein würde, solche praktischen und handlichen Arbeiten zu verrichten.
Doch Gott sei Dank trafen meine ganzen Befürchtungen nicht ein, nein- ganz im Gegenteil: Ich lebte mich sofort an meinem neuen Arbeitsplatz ein, nicht zuletzt wegen der freundlichen Mitarbeiter und des guten Betriebsklimas.

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Und dann ging es auch schon los mit der Arbeit:
Meine erste Arbeit war aus einem großen und mehreren kleinen Zweigen Tannenbäumchen zu fertigen. Am Anfang kam ich mir schon etwas unbehände vor, aber mit der Zeit gewöhnte ich mich an die Arbeitstechnik und war bald so geschickt, dass meine Chefin Frau Schwartz am Ende ganz begeistert von dem Ergebnis war.
Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, da ich zu meinen größten negativen Eigenschaften doch immer meine schreckliche Ungeschicklichkeit gezählt habe.
Und eines der Bäumchen durfte ich sogar behalten – es steht jetzt bei uns im Wohnzimmer.
Aber ich habe auch noch viele andere interessante Sachen während meines Praktikums dort gelernt.
Ich habe einen Adventskranz und Weihnachtssträuße gebunden.
Insgesamt hat mir dieses Praktikum also viel Spaß gemacht.

Auf dem Fußballplatz

Mike, 16 berichtet von sportlichen Aktivitäten auf dem Fortuna- Platz

Bild Es ist Freitag. Das heißt für die Gruppen 1-3 Sportunterricht auf dem Fußballplatz.
Wir fahren zum Fortuna Platz in Flingern.
Unsere Lehrerinnen Frau Schützinger und Frau Rauch überprüfen, ob alle Sportsachen anhaben. Fast immer hat nur die Hälfte der Schüler Sachen dabei. Und wie immer gibt es deshalb Ärger! Dann laufen wir eine Runde um den Platz.

Anschließend versammeln wir uns alle im Kreis und jeder macht eine Dehnübung vor, die die anderen nachmachen. Dann wählen wir Mannschaften. Wir spielen nur auf einer Spielfeldhälfte, weil wir nie so viele sind, dass wir das ganze Feld nutzen können.
Zum Schluss machen wir Elfmeterschüsse aufs Tor.
Wenn wir uns richtig ausgepowert haben, fahren wir wieder zurück.

Mein Praktikum als Tierarzthelferin

Michaela, 16 konnte vielfältige Erfahrungen machen

Bild Am ersten Tag sollte ich zwischen 8.30 Uhr und 8.45 Uhr in der Praxis sein. Ich war etwas nervös, weil ich nicht wusste, was mich erwarten würde. Aber dass ganze Praxis Team war sehr lieb zu mir. Mir wurde als erstes alles gezeigt. Ich war sehr neugierig darauf zu erfahren, was man als Tierarzthelferin macht.
Am ersten Tag habe ich erstmal nur aufgepasst. Ich war erleichtert, als Feierabend war. Die Arbeit war nicht schwer, aber ich war halt sehr nervös. Aber in den nächsten Tagen legte sich das. Ich durfte ein paar Tiere während der Untersuchung festhalten. Darauf war ich schon stolz. Ich durfte auch eine Katze begleiten, die aus der Narkose aufgewacht war und noch nicht so ganz wusste, wo sie war.
Aber es kam noch besser: ich schaute sogar bei einer OP zu, und mir wurde nicht schlecht und ich bin auch nicht umgekippt!!!
Während dieser OP wurde eine Katze kastriert. Ich habe sehr viel gesehen in der Praxis, aber das Traurigste war, dass ich gesehen habe wie ein Vogel und ein Meerschweinchen gestorben sind und ich eine tote Katze gesehen habe. Aber ich erlebte natürlich auch schöne Sachen.
Ich wusste nicht, dass ich heilende Hände habe! Ein Hund, der einen Stock auf seine Pfote bekommen hatte, konnte nach einer Massage von mir wieder super laufen. Ich habe sehr viel gelernt, z.B. Zahnstein entfernen. Leider war das Praktikum viel zu schnell zu Ende!
Ich würde sehr gerne Tierarzthelferin werden. Dafür werde ich mich jetzt auch in der Schule anstrengen, damit ich meinen Hauptschulabschluss schaffe.

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