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Ein etwas anderes Schulfest

Bild Die Schule hier auf unserem Gelände heißt „Alfred-Adler-Schule“. Sie hat aber auch noch zwei Abteilungen, die nicht auf dem Psychiatrie-Gelände liegen. Im EVK und in der Uni-Klinik. Und auch die Abteilung der Uni-Klinik hat jetzt eine Schülerzeitung: die „Maske“. Und die wurde an diesem Donnerstag gefeiert. Alle Schüler (die konnten) trafen sich in der Uni für ein Schulfest.
Da die Schule dort ziemlich klein ist, stellte ich mich nicht auf etwas Großes ein, sondern eher auf Langeweile. Aber es sollte ganz anders kommen.
Als wir ankamen, spielten bereits Kinder und tobten auf der Wiese. Wir „Großen“ setzen uns dann irgendwohin und unterhielten uns. Doch langsam kam dann etwas Bewegung in die Sache. Den Anfang startete der Schminkstand, aus dem dann wegen dem großen Andrang (!) zwei wurden. Das tolle Buffet mit einer Riesenauswahl von Kuchen und anderen Dingen stärkte uns, so dass auch bald unsere „Einlagen“ stattfinden konnten. Zuerst wurde gesungen: unsere Gruppe 1 (keine Klassen, sondern Gruppen) sang ihre einstudierten oder auch ganz spontanen Lieder und kurbelte so die Stimmung an. Das Mikro und die Boxen machten die Sache dann noch professioneller. Und es scheint, als wäre dort eine Mitpatientin „entdeckt“ worden, denn sie hat eine super Stimme und sang unter lauten „Zugaberufen“ sogar ganz ohne Begleitmusik – eine echte Rockröhre.

Danach war die Tanzgruppe aus unserer Schule dran. Ich glaube, wir waren die Einzigen, die nicht begeistert von dem schönen, warmen Wetter waren. Wir mussten schließlich zweimal tanzen, weil LEIDER niemand unserer Aufforderung nachkam, mit zu tanzen. Wahrscheinlich waren die Leute alle schlauer als wir und vermieden bei der Hitze viel Bewegung ...
Ein paar Kinder aus dem Evangelischen Krankenhaus sangen und tanzten dann auch noch und am Ende hatten wir doch ein richtig großes Fest. Es gab Hotdogs und Popcorn, man konnte sich Anstecker basteln und verschiedene Geschicklichkeitsspiele machen, es gab sogar zwei Clowns, die sich unter die Gäste mischten und uns kleine Streiche spielten.
Alles in allem war ich total überrascht, was das doch noch für ein „großes“ Fest geworden war. Denn am Ende waren alle begeistert und auch traurig, dass das Fest nach zwei Stunden schon vorbei war.

Das Schulfest

Auch Max (11) aus dem EVK war auf dem Schulfest in der Uni-Klinik

Gestern waren wir mit der großen Gruppe auf einem Fest.
Nach der Schule kam der Bus, der brachte uns zum Schulfest. Da gab es frei Essen und Getränke und auch Clowns. Meine Freunde und ich haben die Clowns mit Tennisbällen beworfen.
Danach gingen wir zum Dosenwerfen. Dann wechselten wir zum Getränkestand, und ich ging danach zum Popkornstand.
Ich war sehr müde, nachdem ich das Popkorn gegessen hatte und legte mich hin. Plötzlich erschrak ich, weil einer der Clowns mich erschreckt hat, und ich bewarf den Clown mit noch mehr Bällen.
Danach haben wir einen Tanz vorgeführt. Meine Freunde und ich haben getrommelt und die Mädchen haben dazu getanzt.
Dann kam der Bus und wir fuhren nach Hause.

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