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Hans im Glück, Teil 1


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(Im Chefbüro: Tisch und Stuhl, Bürochef pfeift seine Sekretärin heran
Bürochef: Fräulein Meier, rufen Sie mir bitte den Kollegen Hans herein, ich habe ihm etwas Wichtiges mitzuteilen.
Sekretärin: Aber gewiss, Herr Direktor, mache ich sofort.
(S.. formt Hand zu Mikrofon.)
Sekretärin: Herr Hans bitte zum Direktor kommen!
(Hans schlendert die ganze Zeit herum und hört nichts.)
(Sekretärin geht persönlich zu Hans.)
Sekretärin: Sie sollen sofort ins Büro des Direktors kommen!

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Hans: Ja was ist denn?
Sekretärin: Fragen Sie nicht so dumm, gehen Sie einfach hin.
Hans: Ja, was will er denn?
Sekretärin: Gehen Sie doch selbst hin, aber ich glaube, so etwas Gutes hat er nicht für sie.
(Hans klopft an die Tür.)
Bürochef: Herein.
Hans: Sie haben mich gerufen, was ist denn?
Bürochef: Aus betrieblichen Gründen müssen wir Ihnen leider kündigen. Aber sie sind nicht der Einzige, dem ich kündigen muss. Ist das schlimm für Sie?
Hans: Och nö. Ich wollte immer schon viel Freizeit haben und jetzt habe ich meinen Wunsch erfüllt bekommen.
Bürochef: O.k. Als Abfindung bekommen sie 500.000,- €.
Hans: Danke. Tschüß.
Bürochef: Tschüß.
Hans: Hm, was mache ich nur mit den 500.000€ ? Soll ich zu Mc Donalds gehen? Ne, da komme ich ja nachher wie ein dicker Klops raus, wenn ich mich so voll futtere.
Hm, ein Haus wäre nicht schlecht. Darüber würde sich meine Mutter sicherlich freuen. Jetzt habe ich 7 Jahre lang hier gearbeitet, dann will ich ihr nach dieser langen Zeit etwas Schönes mitbringen. Aber wo bekomme ich auf die Schnelle ein Haus her?

Hm, was steht denn da? Maklerbüro, in diese Richtung. Ha, meine Rettung naht.
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(Er klopft an die Tür.)
Makler: Herein.
Hans: Hallo.
Makler: Hallo.
Hans: Ich wollte mir ein Haus für 500.000,- € kaufen.
Makler: Ja, hier haben wir eins, das kostet 800.000,- €. Es hat einen Swimmingpool, einen Springbrunnen und einen Garten mit vielen Obst-bäumen. Hier haben wir eins das kostet 600.000,- €. Das hat einen Swimmingpool und einen Garten ohne Obstbäume. Hier haben wir eins, das kostet aber 500.500,- €, das hat nur einen Springbrunnen.
Und hier haben wir eins, das kostet 500.000,- €.
Prima, das passt. Es hat aber nur einen kleinen Garten mit vier Obstbäumen.


Hans: O.k., kann ich mir das mal ansehen?
Makler: Ja. Lassen Sie uns mal zusammen hingehen. Hier ist es ja.
Hans: Oh ja, das würde mir gefallen.
Makler: Sie können auch mal reingehen.
Hans: Das nehme ich.
Makler: O.k. hier das Haus.
Hans: Hier sind die 500.000,- €.
Makler: Danke.

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Hans: Gut, jetzt habe ich ein Haus, dann kann ich endlich mit meiner Mutter in einem Haus wohnen, die wird sich freuen. Obwohl, erst einmal muss ich hier sauber machen.
Nachbarin: Klopf, klopf.
(Hans macht die Türe auf.)
Nachbarin: Hallo. Sind Sie der neue Hausbesitzer?
Hans: Ja
Nachbarin: Freut mich, Sie kennen zu lernen. Ich bin Frau Meyer. Ich wollte mich nur einmal vorstellen, weil ich morgen für 4 Wochen nach Spanien fahre. Ich wollte Sie vorher gerne einmal sehen.

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Hans: Ach, haben Sie es gut. Sie können Urlaub machen. Das habe ich seit 7 Jahren nicht mehr gemacht. Ich muss hier so viel arbeiten und sauber machen und habe die Verantwortung für das Haus. Wie gerne würde ich mit Ihnen tauschen und nach Spanien fahren.

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Nachbarin: Ja, ich wollte eigentlich immer gerne ein Haus haben. Ich wohne ja in so einer kleinen Wohnung. Schauen Sie sich das Wohnmobil doch mal an.
Hans: Mach ich gerne. Oh, das sieht ja ganz toll aus. Damit würde ich furchtbar gerne in Urlaub fahren. Sagen Sie mal, würden Sie eigentlich ihren Wohnwagen gegen mein Haus tauschen?
Nachbarin: Ja gerne mache ich das. Bitte sehr, hier sind die Schlüssel.
Hans: Mann, habe ich einen guten Tausch gemacht. Jetzt kann ich endlich nach Spanien fahren. Aber ich muss noch einkaufen.
(Hans fährt eine Zeitlang umher.)
Hans: Ach Mist, ich finde einfach keine Parklücke.
Smartfahrer: Ach, da ist ja eine Parklücke.
Hans: Mann, der Smart da drüben hat's gut. Der braucht nicht lange nach einer Parklücke zu suchen. Eigentlich ist mir das Wohnmobil ja viel zu groß. Ich bin alleine und könnte auch mit einem Smart in Urlaub fahren. Ich frage mal, ob er bereit ist, zu tauschen. Hey, Sie da.
Smartfahrer: Ja.
Hans: Ich bewundere schon die ganze Zeit ihren schönen Smart.
Smartfahrer: Ja, ich finde ihn auch sehr schön.

Hans: Und er passt in jede Parklücke hinein. Wären Sie bereit, ihn gegen meinen Wohnwagen zu tauschen?
Smartfahrer: Ja, ich würde tauschen. Ich wollte schon immer mal Camping machen.
Hans: O.k. Hier sind die Autoschlüssel.
Smartfahrer: Und hier sind meine.
Hans: Tschüß.
Smartfahrer: Tschüß.

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Hans: Juhu, jetzt habe ich einen kleinen Smart. Jetzt schnell einkaufen und dann kann es losgehen.
(Steht lange auf der Stelle.)
Hans: Das darf doch nicht wahr sein. Jetzt stehe ich schon 2 Stunden im Stau.
So ein Einrad, wie die Frau da hat, wäre gut. Hey Sie da!
Einradfahrerin: Ja!
Hans: Würden Sie ihr Einrad gegen meinen Smart eintauschen?
Einradfahrerin: Na ja, mein Einrad ist natürlich viel unweltfreundlicher und sportlicher. Aber so einen kleinen Smart wollte ich schon immer haben.
Also gut. Hier haben Sie das Einrad.
Hans: Gut, hier das Auto und die Autoschlüssel.
Einradfahrerin: Tschüß.
Hans: Tschüß.

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Einradfahrerin: Mann, habe ich einen guten Tausch gemacht, ein Auto ist doch viel mehr wert.
Hans: Mann, habe ich einen guten Tausch gemacht. Jetzt stehe ich nie mehr im Stau. Erst mal muss ich es ausprobieren. Hilfe.
(Hans fällt hin.)
Hans: Hätte gar nicht gedacht, dass das so schwer ist. Ich versuche es noch mal. Ah, Hilfe.
(Hans fällt noch einmal hin.)

Wanderer: Was ist denn mit Ihnen passiert?
Hans: Ich bin hingefallen. Ich kann auf diesem blöden Ding nicht fahren!
Sie haben aber einen schönen Wanderstock, mit dem käme ich bestimmt gut zurecht. Dabei kann ich mir nicht weh tun.
Wanderer: Ja, mein Stock ist wirklich sehr schön. Mit ihm bin ich schon ganz lange Strecken gewandert.
Hans: Würden sie ihren Wanderstock gegen mein Einrad tauschen?
Wanderer: Na ja, ich habe ihn selbst geschnitzt. Ich hänge an ihm, aber weil Sie sich so weh getan haben, will ich mal nicht so sein. Hier haben Sie ihn.
Hans: O.k. Hier ist das Einrad. Aber passen Sie gut auf, dass Sie nicht hinfallen.
Wanderer: Mach ich.
Hans: Tschüß.
Mensch, was bin ich froh, dass ich das blöde Rad los bin. Huch, was ist das denn? (Der Stock bricht entzwei.)
Der Stock war wohl doch schon ein bisschen morsch. Na gut, dann schmeiß ich ihn eben in den Fluss. Dann habe ich auch nichts mehr zu tragen. Was bin ich glücklich, dass ich jetzt auf nichts mehr aufpassen muss. Jetzt laufe ich schnell zu meiner Mutter.

aufgeschrieben von Jessica, 10 Jahre


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