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Projektwoche mit dem Thema "Glück"

Melanie, 15


In der Projektwoche zum Thema "Glück" hat Frau Kappert eine Gruppe angeboten, in der wir Theaterspielen konnten. Sie hat vorgeschlagen, das Märchen "Hans im Glück" zu nehmen, um daraus ein neues Märchen zu schreiben.
Alle waren mit dem Märchen einverstanden und so lasen wir erst mal die normale Version und spielten sie mit verteilten Rollen vor. Später überlegten wir uns, wie man es in eine moderne Form umschreiben könnte. Statt einem Pferd oder einer Kuh nahmen wir ein großes Wohnmobil oder einen schicken, kleinen Smart.
Die Ideen kamen wie von selbst und bald hatte auch jeder die Rolle, die er wollte.
Was das Proben anging, funktionierte natürlich nicht alles direkt auf Anhieb. Aber auch das änderte sich schnell. Es gab zwei Gruppen: die erste spielte das Märchen von vorne und die zweite kam auf die Idee, den Salat umzudrehen und spielte es somit rückwärts. Das Märchen hat also eine Fortsetzung bekommen. Zunächst war es ein wenig verwirrend, doch dies legte sich schnell wieder. Als der Tag kam, an dem wir das Stück zum Besten geben sollten, ging alles reibungslos über die Bühne und es war teilweise richtig lustig. Das Publikum war begeistert und einige wollten sogar eine Zugabe, doch diese gab es leider nicht. Im Großen und Ganzen war es ein voller Erfolg.

Vielleicht habt ihr Lust es einmal nachzuspielen, deswegen haben wir es für die KLAPSE noch einmal aufgeschrieben. Als wir es aufgeführt haben, hatten wir keinen schriftlichen Text, sondern haben improvisiert. Wir wussten ja so ungefähr, was wir sagen sollten und haben dann einfach frei drauflos gesprochen. Übrigens braucht ihr gar keine großen Requisiten. Wir hatten nur einen kleinen Tisch mit Stuhl und Verkleidungssachen. Die jeweiligen Gegenstände haben wir einfach als Bilder gezeigt.


"Hans im Glück"
Damit ihr unsere Märchen überhaupt versteht, schreiben wir euch erst mal das alte Märchen von den Gebrüdern Grimm in Kurzversion auf:
Hans tauschte den Lohn für sieben Jahre Arbeit, einen kopfgroßen Klumpen Gold, schrittweise gegen ein Pferd, eine Kuh, ein Schwein, eine Gans, einen Schleifstein mitsamt einem einfachen Feldstein - und glaubte jedes Mal, ein gutes Geschäft gemacht zu haben, weil das neue Gut ihm weniger Schwierigkeiten zu machen scheint als das Weggegebene. Zuletzt fallen ihm noch die beiden schweren Steine in einen Brunnen. "So glücklich wie ich, rief er aus, gibt es keinen Menschen unter der Sonne. Mit leichtem Herzen und frei von aller Last sprang er nun fort, bis er daheim bei seiner Mutter war."

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