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"Weit wie das Meer"

von Nicolas Sparks (engl.: Message in a Bottle)
eine Buchvorstellung von Johanna, 17

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Der 1998 erschienene Roman "Weit wie das Meer" wurde von Nicolas Sparks, dem Autor des Bestsellers "Wie ein einziger Tag" verfasst.
Es ist ebenfalls eine Liebesgeschichte und handelt von einem Mann und einer Frau, die beide in zwei unter-schiedlichen Lebenssituationen stecken. Auch der Weg, auf dem sie sich kennen lernen, ist sehr außergewöhnlich. Eines Tages findet die Journalistin Theresa, die als alleinstehende Mutter mit ihrem Sohn in der Großstadt Bosten lebt und gerade bei ihrer Freundin einen Erholungsurlaub von ihrem stressigen Leben macht, am Strand beim Joggen eine Flaschenpost. In der Flasche befindet sich ein Liebesbrief. Dieser bewegt sie sehr und bringt sie zum Grübeln. Noch nie hat sie ein so erschütterndes Dokument in ihren Händen gehalten. Schließlich zeigt sie diesen ihrer Freundin, welche ihr rät, ihn doch in ihrer Kolumne zu veröffentlichen. Zuerst zwar eher skeptisch, willigt sie dann doch ein.
Daraufhin erhält die erfolgreiche Journalistin viele Leserbriefe und wie durch einen Zufall erhält sie noch zwei weitere Leserbriefe, die vom selben Autoren zu sein scheinen. Voller Neugierde und Bewunderung möchte Theresa nun den geheimnisvollen Autor dieser besonderen Liebesbriefe kennen lernen. So forscht sie mit ihrer Freundin und schon bald finden sie den Wohnort und den Namen des Autors heraus. Sie macht sich mit gemischten Gefühlen auf den Weg zum Unbekannten, der in dem kleinen Ferienort North Carolina am Meer in einem kleinen Tauchladen arbeitet und Tauchstunden gibt.
Der Unbekannte heißt Garett und wohnt seit drei Jahren alleine. Vor drei Jahren hat er seine Frau, die er immer noch über alles liebt, durch einen tragischen Unfall verloren. Wie Garett weiß auch Theresa was es heißt, allein zu sein. Seit drei Jahren lebt sie mit ihrem Exehemann in Scheidung, weil dieser sie betrogen hat. So ist sie stets alleine geblieben und konnte sich für keinen anderen Mann mehr ernsthaft interessieren.
Als Theresa schließlich in Garetts Laden auftaucht ist er nicht da. Jedoch sieht sie einige Zeitungsartikel mit Fotos von Garett, die sie immer neugieriger stimmen. Ein Angestellter von Garett schickt Theresa, nachdem sie fragte, wo er sich aufhält, zum Hafen, in dem sich Garetts Boot - die Fortuna - befindet. Um endlich Garett kennen zu lernen, fasst Theresa den Entschluss, ihn dort aufzusuchen und schon nach kurzer Zeit findet ihre erste Begegnung statt. Er weiß nicht, dass sie ihn wegender Briefe kennen lernen möchte. Er fühlt sich von Anfang an von der sympathischen, hübschen, sportlichen und freundlichen Theresa angezogen. So plaudern sie eine Weile bis Garett sie schließlich am Abend zu einer Bootsfahrt mit der Fortuna einlädt. Theresa geht es ähnlich und ist auch sehr von ihm beeindruckt. Die beiden verstehen sich immer besser und führen viele Gespräche, aber auch ohne Worte verstehen sie sich gut.
So verlieben sie sich beide ineinander, obwohl sie nie geglaubt hätten, jemals wieder so viel für einen anderen Menschen empfinden zu können. Eine Woche macht Theresa Ferien in North Carolina, doch dann muss sie zurück, zu ihrer Arbeit und ihrem Sohn.
Es ist nicht nur die Entfernung, welche die Beziehung so schwierig macht. Mit seinen Gedanken ist Garett noch oft bei seiner verstorbenen Frau Catherine, die er immer noch liebt. So entwickelt er manchmal starke Schuldgefühle ihr gegenüber, die auch Theresa bemerkt. Sie weiß ja, dass Garett seine Frau noch sehr liebt und wie wichtig sie für ihn ist. Das konnte sie seinen Liebesbriefen entnehmen.
Das neue Paar besucht sich jedes zweite Wochenende und auch Theresas Sohn kommt gut mit Garett klar. Es scheint alles wie ein wunderschöner Traum, doch die Schwierigkeiten werden immer größer. Beide fühlen sich noch nicht bereit, ihr vorheriges Leben in ihrer Heimat aufzugeben. Wie durch Zufall findet Garett bei Theresa seine Briefe, ist stark erschüttert und fühlt sich von ihr verraten, weil sie ihm nie vom Besitz der Briefe, aus Angst ihn zu verlieren, erzählt hat. Die Geschichte findet schließlich ein tragisches Ende und hört so auf wie sie begann, mit einer Flaschenpost, gelegen am Strand, wo sie Theresa damals fand.

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