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DIE WELLE

Plötzlich falle ich in ein schwarzes Loch. Angst und Schrecken zeichnen mein Gesicht. Ich sehe wie eine große Welle unser Haus und meine Familie unter sich begräbt. Helfen will ich ihnen. Doch ich bin zu schwach. Nach ein paar Minuten ist die Welle mit allem verschwunden. Fassungslos sehe ich die karge Landschaft vor mir liegen. Alles ist weg. Niemand ist bei mir. Nur ein paar Vögel fliegen am Himmel. Sonst Totenstille. Ich will weinen, doch ich starre regungslos auf die öde Landschaft. Ich wünsche mir die Vergangenheit zurück! Jetzt! Sofort!
Ich wache auf. Alles ist noch da. Angstschweiß steht mir auf der Stirn und ich realisiere, dass es zum Glück nur ein Albtraum war.
Yannis, 14


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