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Mein Horrortrip

Christoph, 15

Ich bin nach Grafenberg gekommen, weil ich nicht mehr in der Lage bin, den normalen Alltag zu bewältigen. Angefangen hat alles mit dem Konsum von Marihuana. Nach 10 mal Kiffen bekam ich einen Horrortrip, der mit Verfolgungsängsten und Halluzinationen verbunden war. Dies sollte mir in den nächsten Jahren zum Verhängnis werden. Wochen danach hatte ich immer noch Probleme und Verfolgungsängste. Davon erzählte ich zuerst niemandem. Das Gefühl verließ mich für circa zwei Jahre. Vor fünf Monaten bemerkte ich erste Veränderungen meiner Wahr-nehmung. Alles erschien wie in einem Traum. Ich habe das Gefühl, dass alles ganz weit entfernt ist. Zudem fühle ich, dass mein Körper und meine Stimme nicht mehr zu mir gehören. Das Aufhalten draußen bereitet mir Schwierigkeiten, da ich unter Ängsten leide. Nach einigen Versuchen bei verschiedenen Ärzten, mein Problem zu bekämpfen (erfolglos), bin ich nach Grafenberg gegangen. Hier erhoffe ich mir nun die Behebung meiner Beschwerden.

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