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Interview von Patientinnen zum Thema: Abschied von der Klapse

Denise, 16 und Laura, 16

Interview mit einer 17-jährigen Patientin der Jugendstation 12B.

Denise: Hallo, wir kommen von der Schülerzeitung KLAPSE. Dürfen wir Ihnen ein paar Fragen stellen?
Patientin: Ja!
Denise: Kennen Sie die KLAPSE?
Patientin: Ja, ich kenne die Zeitschrift.
Laura: Haben sie jemals eine der Zeitschriften, die in den letzten 15 Jahren herauskam, gekauft?
Patientin: Ja, ich habe im Jahr 2003 die beiden Zeitschriften gekauft und ich glaube, 2004 habe ich mir auch eine oder zwei Zeitschriften zugelegt.
Denise: Welche Themen der ,,alten'' KLAPSE sollen in der neuen Schülerzeitung erscheinen?
Patientin: Auf keinen Fall dürfen die gefühlvollen Gedichte der Patienten fehlen, die tollen Bilder und die persönlichen Texte natürlich auch nicht.

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Interview mit einem 26-jährigen Schüler in der Ausbildung auf der Jugendstation 12B.

Laura: Kennen Sie die KLAPSE?
Schüler: Ja, ich kenne sie.
Laura: Haben Sie jemals eine Ausgabe der KLPASE gekauft?
Schüler: Nein, habe ich nicht.
Laura: Wie finden Sie die Zeitung KLAPSE?
Schüler: Sie ist eine nette Schülerzeitung und die Ansichten der Patienten finde ich interessant.
Laura: Inwiefern "interessant"?
Schüler: Nun ja, es ist auch mal spannend, die Meinungen der Patienten zu hören; denn Pfleger und Patienten denken meistens anders und haben andere Eindrücke.
Laura: Was würden Sie der KLAPSE mit auf den Weg geben?
Schüler: Bleib Hopper*!

*Hopper ist ein Hip-Hop Ausdruck. Er bedeutet so etwas wie "entspannt und locker zu bleiben".

Interview mit einer 16-jährigen Patientin der Station 12 B.

Laura: Kennen Sie die Zeitschrift KLAPSE?
Patientin: Ja, ich kenne diese Zeitung.
Laura: Wie finden Sie die denn?
Patientin: Langweilig!
Laura: Also gehe ich davon aus, dass Sie noch keine Ausgabe gekauft haben?
Patientin: Ja, das stimmt.
Laura: Was fehlt denn der Zeitschrift noch?

Patientin: Bilder, Beauty Styling und Poster von Stars.
Laura: Würden Sie dann die Zeitung kaufen?
Patientin: Weiß ich noch nicht.
Laura: Was geben Sie denn der Zeitung mit auf den Weg?
Patientin: Mir fällt nichts ein. Ich würde einfach mal sagen, dass sie so bleiben soll.

Interview mit einem 17-jährigen Patienten der Jugendstation 12 B.

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Laura: Kennen Sie die KLAPSE?
Patient: Nein, ich kenne sie nicht.
Laura: Wie finden Sie denn den Namen der Zeitschrift?
Patient: Krank!
Laura: Was sollte denn in der KLAPSE drin stehen?
Patient: Was man hier alles tun und machen kann.
Laura: Würden Sie sich denn eine Zeitschrift kaufen?
Patient: Ja! (sehr interessiert)
Laura: Was sollte sich in der KLAPSE verändern, damit Sie diese kaufen würden?
Patient: Es sollte ein Abo geben!

Interview mit einem Pfleger der Jugendstation 12 B.

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Denise: Kennen Sie die KLAPSE?
Pfleger: Ja, natürlich. Ich arbeite ja hier!
Denise: Das hat doch noch lange nichts zu sagen.
Pfleger: Man sollte schon wissen, was manche Schüler hier in der Schule machen!
Denise: Wollen Sie irgendwas zur KLAPSE sagen?
Pfleger: Ja, gerne. Ich finde es gut, dass es die Zeitschrift gibt und dass man die Möglichkeit hat, Sachen zu äußern, die man sich sonst nicht so trauen würde.
Denise: Was denn zum Beispiel?
Pfleger: Zum Beispiel die Gedichte, die geschrieben werden. Ich glaube wohl kaum, dass sich - wenn überhaupt einer trauen würde - eins seiner Gedichte vorzulesen. Und in der Zeitung kann man sie ja einfach unter falschem Namen reinsetzen.

Interview mit einer 33-jährigen Mitarbeiterin der Station 12 B.

Laura: Haben Sie eine von den Ausgaben schon mal gekauft?
Mitarbeiterin: Ja, schon sechs.
Laura: Wie finden Sie die Zeitung denn?
Mitarbeiterin: Interessant.
Laura: Das hab ich schon mal gehört :-). Können Sie das "interessant'' irgendwie erläutern?
Mitarbeiterin: Ja, ich finde die Texte am besten, weshalb man hier hingekommen ist, also den Grund für die Behandlung.
Laura: Gibt es noch etwas, was Sie besonders gut finden?
Mitarbeiterin: Ja, was in der Schule gemacht wird, also die vielen Aktivitäten.

Interview mit einer 15-jährigen Patientin der Jugendstation 12 B.

Denise: Kennen Sie die KLAPSE?
Patientin: Ja, ich habe auch schon vier Ausgaben.
Denise: Gut. Das wäre nämlich meine zweite Frage gewesen. Wie finden Sie die KLAPSE denn?
Patientin: Super!
Denise: Was finden Sie denn super?
Patientin: Die Gedichte!
Denise: Was wollen Sie der KLAPSE mit auf den Weg geben?
Patientin: Sie soll weiter so gut bleiben.

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Interview mit einer 16 jährigen Patientin der Jugendstation 12 B

Laura: Kennen Sie die KLAPSE?
Patientin: Ja, kenn' ich.
Laura: Haben Sie eine Ausgabe der Zeitschrift schon mal gekauft?
Patientin: Ja, 2005 und 2006, da habe ich alle vier gekauft.
Laura: Was halten Sie denn von der Zeitung?
Patientin: Sie ist interessant und spannend. Ich mag die Gedichte, die vielen Bilder und die Interviews.
Laura: Bei so vielen guten Sachen gibt es auch etwas zu verbessern?
Patientin: Ja, es sollten auch mal Stars interviewt werden!

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